IKK: Warum BGM zum Erfolgsfaktor wird


Immer mehr Handwerksbetriebe geraten unter Druck: Bürokratie, Fachkräftemangel, Terminnot – die Liste der Belastungen ist lang. Gleichzeitig steigt die Bedeutung eines gesunden Arbeitsumfelds. Die IKK classic beobachtet diese Entwicklung genau. Sie ist die größte Krankenkasse für das Handwerk und unterstützt Betriebe seit Jahren mit ihrem Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM).

Dass BGM einen echten Unterschied macht, belegen die Zahlen: Der Gesamtzufriedenheitsindex der Arbeitgebenden im Handwerk mit dem BGM der IKK classic liegt bei 95,3 Prozent. Im Durchschnitt haben sich die Gesundheitsstrukturen der teilnehmenden Betriebe um 30 Prozent verbessert. 99 Prozent würden das BGM der IKK classic weiterempfehlen. Das geht aus aktuellen Umfragen hervor, welche die handwerksnahe Krankenkasse regelmäßig in Betrieben durchführt, die am BGM teilnehmen oder teilgenommen haben. 

Handwerk braucht stabile Teams
Im Handwerk sind Ausfälle besonders spürbar. Fällt jemand krankheitsbedingt aus, steigen Belastung und Frust im Team. Termine geraten ins Wanken, Kunden müssen vertröstet werden. Deshalb profitieren gerade handwerkliche Betriebe von einem strukturierten Gesundheitsmanagement. „Erfolgreiche Betriebe setzen auf die Gesundheit ihrer Teams – denn sie ist der Schlüssel zu langfristigem Erfolg“, sagt Frank Klingler, Leiter Zentrale Aufgaben Prävention bei der IKK classic. Sein Team begleitet Betriebe von der Analyse bis zur Umsetzung. Das Ziel: Arbeitsabläufe verbessern, Belastungen senken und die Motivation stärken.

Neun Maßnahmen 
Im Durchschnitt entwickeln die Betriebe nach der Bedarfsanalyse neun konkrete Maßnahmen. Sie reichen von ergonomischen Verbesserungen bis zu Stressbewältigung, moderner Mitarbeiterführung oder effizienter Arbeitsorganisation. Die Auswertungen zeigen, dass etwa 75 Prozent dieser Maßnahmen sich gut in den Alltag integrieren lassen. 83 Prozent der Betriebe führen ihr Gesundheitsmanagement sogar eigenständig fort. Ein Zeichen, dass BGM nicht verpufft, sondern fest in den Betriebsalltag verankert wird.

Musterbeispiel HWK Dortmund
Mehr als 1.000 Betriebe haben das BGM der IKK classic bereits genutzt, darunter auch die Handwerkskammer Dortmund. Sie wurde mit dem Sonderpreis „Gesundes Handwerk“ im Rahmen des Corporate Health Award ausgezeichnet – erstmals ging dieser Preis 2025 an eine Handwerksorganisation. „Die Gesundheit unserer Mitarbeitenden steht für uns an erster Stelle. Die Auszeichnung mit dem renommierten Corporate Health Award motiviert uns, unser Gesundheitsmanagement als festen Bestandteil unserer Unternehmenskultur noch weiter auszubauen“, sagt Henrik Himpe, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der HWK Dortmund.

So funktioniert’s: BGM als strukturierter Teamprozess 
Ein wirksames BGM braucht klare Abläufe, Zusammenhalt und Verlässlichkeit. Die IKK classic setzt dabei gezielt auf einen qualitätsgesicherten Fünf-Schritte-Prozess: 

  • Beratung: Der Startschuss für jedes BGM. Betrieb und IKK classic erfassen im persönlichen Gespräch die Ziele, die Herausforderungen und konkreten Bedarfe. 
  • Analyse: Die Ausgangslage und Potenziale werden systematisch erhoben, Stärken und Handlungsfelder identifiziert und gemeinsam die wichtigsten Gesundheits- und Organisationsziele definiert. 
  • Auswertung: Auf Basis der Analyse entstehen individuelle Maßnahmenpläne, die gemeinsam mit betrieblichen Schlüsselpersonen abgestimmt werden. 
  • Umsetzung: Die vereinbarten Maßnahmen werden umgesetzt – etwa durch passgenaue Trainings zu Rückengesundheit, Stressmanagement, Arbeitsorganisation oder Teamstärkung. 
  • Erfolgsprüfung: Die erreichten Effekte werden gemeinsam bewertet. So wird gewährleistet, dass das BGM nachhaltig wirkt und weiterentwickelt wird. 

Alle Schritte werden im engen Dialog mit Führungs- und Fachkräften gestaltet. Auf diese Weise entstehen Lösungen, die wirklich funktionieren und den Betrieb spürbar voranbringen.

Mehr Sicherheit – auch rechtlich
Neben konkreten Gesundheitsmaßnahmen bietet die IKK classic Unterstützung bei gesetzlichen Vorgaben. Die Dokumentation aus dem BGM kann zum Beispiel für die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen genutzt werden. Kooperationen mit Berufsgenossenschaften und der Deutschen Rentenversicherung ergänzen das Angebot.

www.ikk-classic.de/bgm

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