Das Essener Handwerk positioniert sich klar für die Bewerbung um eine Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele in der Region KölnRheinRuhr. In ihrer jüngsten Sitzung hat die Obermeisterversammlung der Kreishandwerkerschaft Essen einstimmig beschlossen, die Bewerbung zu unterstützen, und ruft die Mitgliedsbetriebe sowie deren Beschäftigte dazu auf, beim anstehenden Ratsbürgerentscheid am 19. April 2026 mit „Ja“ zu stimmen.

Ein Konjunkturmotor für die Region
Für das lokale Handwerk sind die Spiele weit mehr als ein sportliches Großereignis. Die Kreishandwerkerschaft sieht darin eine Chance für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt.
„Wir reden hier nicht von utopischen Neubauten auf der grünen Wiese, sondern von einer nachhaltigen Modernisierung unserer Stadt“, erklärt Martin van Beek, Essens Kreishandwerksmeister. „Essen ist mit der Messe Essen, dem Stadion an der Hafenstraße und dem Welterbe Zollverein Teil des Konzepts. Das kann auch konkrete Aufträge für unsere Betriebe bedeuten bspw. in den Ausbaugewerken wie der Elektro- und Sanitärtechnik.“
Die Kernargumente des Handwerks
Durch die Nutzung vorhandener Sportstätten können Investitionen direkt in die Modernisierung und die Barrierefreiheit der lokalen Infrastruktur fließen und sorgen für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Gleichzeitig bietet ein solches Ereignis die Möglichkeit, das Handwerk sichtbarer zu machen, als attraktive Ausbildungsbetriebe und Arbeitgeber.
Aufruf zur Partizipation
Besonders das dezentrale Konzept der Bewerbung überzeugt die Essener Innungen. „Das Handwerk ist die Wirtschaftsmacht von nebenan. Wenn wir am 19. April unsere Stimme abgeben, entscheiden wir darüber, wie wir die Entwicklung unserer Stadt mitgestalten wollen“, so van Beek weiter. Ein positives Signal aus der Wirtschaft sei förderlich, um die notwendige gesellschaftliche Legitimation für den weiteren Bewerbungsprozess des DOSB zu sichern







