Digitalisierung und Automatisierung verändern das Handwerk rasant. Damit Betriebe ihr Potenzial voll ausschöpfen können, unterstützt die Agentur für Arbeit sie bei der Aus- und Weiterbildung ihrer Beschäftigten.

Moderne Maschinen, digitale Planungstools, smarte Auftragsverwaltung und KI-gestützte Prozesse erhöhen Effizienz, Qualität und Wettbewerbsfähigkeit. Doch damit Betriebe diese Potenziale voll ausschöpfen können, benötigen Mitarbeitende aktuelles Know-how –
vom Umgang mit digitaler Software bis hin zur Bedienung automatisierter Produktionsabläufe.
Genau hier bietet die Agentur für Arbeit Unterstützung: Betriebe können Weiterbildungen für ihre Teams bezuschussen lassen, etwa zur digitalen Fertigung, zum Einsatz moderner Maschinen oder zu IT-Kompetenzen im Arbeitsalltag. Die Kostenübernahme umfasst – abhängig von der Art der Weiterbildung und der Unternehmensgröße – Lehrgangskosten und Zuschüsse zum Arbeitsentgelt (siehe Tabelle).
Dabei müssten folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
- Die berufliche Weiterbildung umfasst mehr als 120 Stunden (muss nicht am Stück absolviert werden).
- Weiterbildung und Bildungsträger sind für die Förderung zugelassen.
- Es werden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt, die über ausschließlich arbeitsplatzbezogene,kurzfristige Anpassungsfortbildungen hinausgehen.
„Die Antragstellung ist heute einfacher denn je“, sagt Dragana Marijan vom Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Essen: „Unternehmen können sämtliche Fördermöglichkeiten direkt über die digitalen eServices der Agentur für Arbeit beantragen. Damit lassen sich Anträge schnell, transparent und ohne großen Papieraufwand einreichen.“ So werde Digitalisierung im Handwerk nicht zur Hürde, sondern zur Chance – für Betriebe und ihre Mitarbeitenden gleichermaßen.
Weiterbildungsportal der Agentur für Arbeit: mein-Now.de
Arbeitgeberservice: 0800-4555520





